September – Endspurt und ein neuer Anfang
Zwischen Berufsalltag und Endspurt
Der September war voll.
Mein Beruf hat mir einiges abverlangt und manchmal war ich abends einfach froh, wenn der Tag vorbei war. Eigentlich hätte ich erwartet, dass mein Roman darunter leiden würde.
Aber erstaunlicherweise war genau das Gegenteil der Fall.
Ich bin richtig gut vorangekommen.
Die letzten Szenen
Mein Roman befindet sich inzwischen tatsächlich auf der Zielgeraden.
Ich schreibe gerade an den letzten Szenen und langsam wird dieses besondere Gefühl immer stärker: Diese Geschichte, die mich so lange begleitet hat, nähert sich ihrem Ende.
Noch ist es nicht ganz geschafft. Ein paar Szenen liegen noch vor mir, und natürlich weiß ich inzwischen auch, dass „fast fertig“ beim Schreiben nicht unbedingt bedeutet, dass wirklich alles fertig ist.
Aber trotzdem ist es ein großartiges Gefühl, auf meinen Roman zu schauen und zu wissen:
Ich bin fast am Ende
Und wenn ich daran denke, wie schwierig die letzten Monate teilweise waren, macht mich das besonders glücklich.
Ich habe weitergeschrieben.
Nicht immer unter perfekten Bedingungen. Nicht immer mit so viel Zeit, wie ich gerne gehabt hätte. Aber ich bin drangeblieben.
Und plötzlich ist da schon die nächste Geschichte
Während ich also noch an den letzten Szenen meines aktuellen Romans schreibe, beginnt in meinem Kopf bereits etwas Neues.
Ich habe angefangen, eine neue Idee zu plotten.
Das ist jedes Mal ein ganz besonderer Moment. Eine neue Geschichte ist zunächst nur ein Gedanke, vielleicht eine Figur, eine Szene oder ein Gefühl.
Und plötzlich stellt man fest: Da ist mehr.
Also beginne ich, Fragen zu stellen. Figuren kennenzulernen. Ideen zu sortieren. Möglichkeiten auszuprobieren. Mit meiner Schreibcoach Katja die Idee besprechen.
Noch ist das alles ganz am Anfang.
Aber ich liebe diesen Moment, wenn aus einem kleinen Gedanken langsam eine Geschichte werden könnte.
Mein Fazit für den September
Der September hat mir gezeigt, dass Schreiben nicht immer davon abhängt, wie viel Zeit gerade im Kalender frei ist.
Manchmal findet sich der Weg trotzdem.
Und so gehe ich aus diesem Monat mit zwei ganz unterschiedlichen Gefühlen:
Da ist die Freude darüber, dass mein aktueller Roman kurz vor dem Ende steht. Aber auch Trauer, mich von den Figuren zu verabschieden. Zum Glück kommt dann noch die Überarbeitung, aber dazwischen liegt bereits was Neues.
Und gleichzeitig die Neugier auf das, was danach kommt.
Noch schreibe ich die letzten Szenen.
Aber in meinem Laptop und vor allem, in meinem Kopf, wartet bereits die nächste Geschichte.
