Wie konnte der April nur noch schlimmer werden?

Ich habe genug!

 

Der April kam wie ein Sturm, der mich mitten im Satz erwischte.

 

Ein grippaler Infekt legte sich bereits Ende März über meine Tage wie ein grauer Schleier, und seine Nachwirkungen hielten mich länger fest, als ich es mir eingestehen wollte.

 

Mein Schreibjahr musste sich neu sortieren, mein Rhythmus sich neu finden.

 

Es schmerzt, Pläne loszulassen. Geschichten, die schon anklopfen, warten nun ein wenig länger. Doch mein Körper hat mir deutlich gezeigt, dass Gesundheit Vorrang hat – und ich höre zu.

 

Jetzt, ganz langsam, kehre ich zurück an meinen Schreibtisch. Die Verzögerung beträgt inzwischen fast zwei Monate, aber die Worte beginnen wieder zu fließen.

 

Und weil jeder Neubeginn ein kleines Licht verdient, hier ein Satz aus meinem neuen Roman – gesprochen von einer alten, weisen Frau:

 

„Ablehnen darf man nur das, was man ernsthaft versucht hat.“

 

Ein Gedanke wie ein leiser Kompass.
Vielleicht tut dieser Gedanke auch euch gut.

 

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