Ganz ehrlich? Der März war zäh … bis er es nicht mehr war.

Ganz ehrlich? Der März war zäh.

 

Nicht dramatisch, nicht weltbewegend — einfach zäh. Die Art von Monat, in dem man abends auf dem Sofa landet und merkt, dass die Energie für den Roman irgendwo zwischen Alltag und Müdigkeit verloren gegangen ist.

 

    In der ersten Hälfte des Monats war ich ständig erschöpft. Ich schob es auf den Frühling, auf das wechselhafte Wetter, auf „zu viel los“. Erst viel zu spät merkte ich, dass es kein saisonales Tief war, sondern ein simpler Nährstoffmangel. Eisen. Etwas so Banales, und doch hatte es mir buchstäblich die Beine weggezogen. Als Vegetarierin sollte ich darauf achten, klar — aber manchmal ist das Leben einfach lauter als der eigene Körper.

 

    Zum Glück ließ sich das beheben. Die Schwindelattacken wurden weniger, die Gähn‑Flashs verschwanden, und genau rechtzeitig kam die Kraft zurück: für meinen langersehnten Schreiburlaub.

 

 

Schreiburlaub am Steinhuder Meer

 

Zusammen mit über 30 anderen Schreibwütigen verbrachte ich die letzte volle Märzwoche von Mittwoch bis Sonntag ein inspirierendes Schreibtreffen am Steinhuder Meer, Nähe Hannover. Ich selbst reiste zwei Tage früher an und gönnte mir ein kleines Vorab‑Retreat: zwei Nächte direkt am Wasser, in einem bezaubernden Hotel, das mich sofort in Geschichten hineingezogen hat.

 

    Die Umgebung tat, was sie immer tut, wenn ich am Wasser bin: Sie öffnete Türen. Plötzlich sprudelten kleine Kurzgeschichten aus mir heraus. Eigentlich wollte ich dort schon an meinem Roman weiterschreiben — aber Inspiration ist Inspiration, und ich war definitiv nicht faul.

 

 

🌙 Gemeinschaft, Gespräche und ein bisschen Pech

 

Das eigentliche Schreibtreffen war wie immer ein Feuerwerk. Schon beim Frühstück über Plotlöcher, Heldenreisen und Figurenentwicklung zu sprechen, fühlt sich an wie ein Zuhause, das man nur mit Menschen teilt, die dieselbe Leidenschaft haben.

Leider brachte ich mir von einem der vielen Spaziergängen am Meer (oder vielleicht von der Klimaanlage) eine dicke Erkältung mit nach Hause. Und so lag ich danach eine Woche flach — weshalb dieser Blogeintrag erst jetzt entsteht.

 

🌱 Fazit: Ein schwerer Monat mit einem hellen Kern

 

Der März war schwer zu durchschreiten. Aber er hat mir reichlich Inspiration für den April geschenkt — und manchmal ist das alles, was ein Monat leisten muss.

Ich freue mich darauf, euch mitzunehmen, wenn aus diesen Funken neue Kapitel entstehen.

 

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